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Das diesjährige Urdenbacher Erntedankfest
stand wettermäßig unter keinem "Guten Stern".
Schon am frühen Morgen konnte auch der letzte Optimist
nicht mehr an einen regenfreien Festzugablauf glauben.
Schließlich regnete es mal mehr, mal weniger dauerhaft,
teilweise gar in Strömen.
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Doch dadurch ließen sich die Organisatoren, teilnehmenden
Vereine und Gruppen, die den Festzug mal wieder mit einer bunten Themenvielfalt
organisiert und zur Durchführung brachten, nicht beeinflussen und stellten nach Meinung
vieler Zuschauer und Gäste, wieder auf "konstant hohem Niveau" eine Erntedankpräsentation
zustande, die ihresgleichen sucht.
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Für viele war es sogar gegenüber den Vorjahren eine erneute Steigerung
der Darstellungen, die kaum noch für möglich gehalten werden kann.
Leider überwog jedoch das Bild der transparenten Regencapes und Schirme.
Man konnte dabei nur ahnen, welche Buntheit und
Fröhlichkeit bei trockenem Wetter vorgesehen war. |
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Mancher bislang eingesetzte Traktor
blieb diesmal "zu Hause" und wurde durch Zugpferde,
ansehnliche Kaltblüter und Friesenpferde, teilweise
4-spännig und festlich hergerichtet, ersetzt.
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Auch das Erntedank-festlich geschmückte
Dorf beherbergte trotz der widrigen Wetterbedingungen
noch Tausende von Gästen, die ihr Kommen zum Festzug
nicht bereuen mussten.
In vielen Einfahrten, Torbögen
und Vorgärten waren Wetterschutzeinrichtungen geschaffen
worden, unter denen Bewohner, Verwandte und fremde
Besucher Unterschlupf fanden und sich (auch) mit wärmenden
Getränken bei Laune hielten. Alle Teilnehmer wurden
mit anerkennendem Beifall bedacht, zum einen für das
Durchhaltevermögen und für umgesetzte Ideenvielfalt.
Alle Straßen im Ort am Festzugweg waren außerdem noch
mit vielen Zaungästen, die den Weg nach Urdenbach
fanden, gut gesäumt.
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Unablässig grüßte das Blotschenkönigspaar
Harald und Silke
auf ihrem schönen Festwagen von ihrem "Thron" die
Gäste am Festzugrand.
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Die Schürreskarrenrennen fanden auf Grund der nassen und durch
das nasse gefährlich gewordene Strecke für die Blotschen tragenden Rennläufer nur in dezimiertem Umfang statt.
Im Festzelt kam bei der Siegerehrung und danach noch gute Stimmung auf, die bis in den späten Abend anhielt.
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Herbert Braun, der Vorsitzende des ABVU dankte vor der Siegerehrung allen Teilnehmern
für ihre Präsentationen und anerkannte voller Hochachtung das Durchhaltevermögen
aller Aktiven und der Gäste am Rande des Festzuges.
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